Könnte besser laufen...

Beim zweiten Rennen in der 2. Bundesliga Nord lief schon in der Vorbereitung nicht alles nach Plan. Dennoch wurde um den 9. Platz mit guten Leistungen gekämpft.


Nach dem verpatzten Start vor drei Wochen war das Team unserer Damen der 2. Bundesliga Nord voller Vorfreude auf das „Heimrennen“ in Eutin. Doch schon wie beim Rennen in Gütersloh lief schon vorab nicht alles nach Plan.


Hjørdis Mick hatte vom Sturz im letzten Rennen doch noch etwas mehr mitgenommen, als nur den ersten Schock. Stina Mick und Jule Hey hatten sich beide mit Covid angesteckt. Lediglich ich, Lena Schott konnte mich ohne besondere Vorkommnisse auf den Wettkampf vorbereiten. Da auch keine anderen Athletinnen verfügbar waren, ging das Team beim einzigen Rennen der Liga in Schleswig Holstein nur zu dritt an den Start. Jule war nicht rechtzeitig fit und setzte daher aus. So bestand das Team für den Sprint in Eutin aus den Schwestern Hjørdis und Stina, sowie Lena.


Am Sonntagmorgen, angekommen in Eutin, war das Wetter immerhin trocken, doch das sollte sich noch ändern. Nach dem Check-In warteten wir noch die Ansage der Kampfrichter zur Wassertemperatur ab, bevor das Warmup los ging: 20 Grad, Neoverbot. Für mich nicht optimal, da ich zu den schwächeren Schwimmerinnen im Feld zähle. Etwa 20 Minuten vor dem Startsignal kam dann auch der vorher angekündigte Schauer, dieser führte dazu, dass der lange Weg auf Pflastersteinen von der Wechselzone zum Rad sehr rutschig wurde. Der gleichzeitige leichte Donner und die Blitze waren glücklicherweise so weit entfernt, dass der Start nicht in Gefahr war.


Um 9 Uhr ging es dann los. Hjørdis kam auf den 750m im Großen Eutiner See wie erwartet besser durch, als Stina und ich. Wir alle hatte aufgrund einer schlechteren Startposition und wenig Überblick über das Feld, keine optimalen Voraussetzungen um den Wasserschatten der Konkurrenz nutzen zu können.


Hjørdis schob das Rad gemeinsam mit zwei Athletinnen aus Lohne auf den knapp 400m zum Radaufstieg. Etwa 30 Sekunden später folgte ich und direkt hinter mir Stina und eine Osnabrückerin. Mit diesem Trio fingen wir an ein paar Athletinnen einzusammeln oder zu überholen, so auch Hjørdis, die leider nicht folgen konnte und später auch nach etwa 10km das Rennen freiwillig beendet hat.


An der Steigung nach dem Wendepunkt zu Beginn der zweiten Runde konnte auch ich kurz das Tempo nicht mitgehen und verlor so den Anschluss an die 5er-Gruppe um Stina. Einige Kilometer konnte ich mit wenig Zeitverlust folgen, doch dann wurde die Belastung deutlich spürbar und ich verlor auf diese Gruppe etwas über eine Minute auf der Radstrecke.

Nach dem Radfahren galt es nun erst wieder den langen und rutschigen Zubringer zur Wechselzone zu bewältigen und anschließend folgten 6 Runden durch den Seepark.


Schon als Stina und ich Hjørdis am Streckenrand ihr Fahrrad haben schieben sahen, war für uns beide klar, dass wir auch an diesem Tag hinten in der Teamwertung landen würden. Ein DNF (did not finish) geht zwar in die Wertung ein, aber mit einer sehr hohen Platzziffer (letzter Platz +10). Umso schöner war es, dass bei dem Rennen, nahe Bargteheide, einige Trainingskollegen und Familie zum Anfeuern mit angereist war. Unter lautstarken Anfeuerungsrufen, absolvierten wir Runde um Runde. Einen Überblick über Platzierungen hatten wir schon lange nicht mehr, aber haben dennoch alles für eine gute Zeit gegeben.


Stina lief auf einem respektablen 21. Platz ins Ziel. Etwa eine Woche nachdem sie wieder negativ war, lief es auf allen drei Disziplinen sogar besser als sie gedacht hätte. Ich selbst lief auf Rang 28. als letzte ins Ziel, war aber trotzdem zufrieden mit meiner Leistung bei meinem ersten normalen Sprintrennen in der 2. Bundesliga Nord. Jetzt gilt es für mich vor allem an der Laufform zu arbeiten und für uns alle gesund bis zum nächsten Wettkampf zu kommen.


Kommende Wettkämpfe:

25.06. | Regionalliga Schwerin (Sprintdistanz)

03.07. | Regionalliga Itzehoe (Team-Relay)

03.07. | Landesliga Itzehoe (Sprintdistanz)

10.07. | 2. Bundesliga Verl (Sprintdistanz)


- Lena Schott

 

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