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Landesligaauftakt mit Mittelfeldplatzierungen

  • Autorenbild: tsvbargteheidetri
    tsvbargteheidetri
  • 11. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Die Landesligasaisaon 2026 startet mit einem Sprinttriathlon in Schenefeld bei Itzehoe.

Im Gegensatz zum Vorjahr konnten die Landesligateams noch etwas ausschlafen, während die Starterinnen der Regionalliga dieses Mal den frühen Start erwischt hatten. Trotz des durchwachsenen Wetters blickten beide Teams dem Auftaktwettkampf der Landesliga 2026 in Schenefeld bei Itzehoe motiviert und gut gelaunt entgegen. Über die Sprintdistanz schafften es sowohl Männer als auch Frauen auf Platzierungen im Mittelfeld der Tabelle.


Das Männerteam konnte mit Jens Krohn, Tim Schumacher, Jorrit Ramminger und Parker Reuß nach kurzfristigem Ausfall von Torben Raeder nur zu viert antreten. Das sollte einer soliden Teamleistung zum Beginn der Saison aber nicht im Wege stehen. Während Jens und Jorrit schon längst mit dem Zählen ihrer Starts aufgehört haben, gaben Parker und Tim ihr Debüt in der Landesliga.

Bei gut 21 Grad Wassertemperatur im algenreichen Schenefelder Mühlenteich durfte mit Neo geschwommen werden. Mit einem Massenstart um 13 Uhr ging es dann für die über 70 Athleten auf den Weg zur Wendeboje. Jens und Jorrit stellten sich am Rand des Feldes auf und hatten so freie Bahn, während Parker sich erst einmal durchs Gedränge kämpfen musste. Am Ende der mit über 800 Metern etwas zu langen Schwimmstrecke, kamen Jorrit und Parker (als einziger ohne Neo) in den Top 10 aus dem Wasser und wechselten zügig aufs Rad. Tim beschrieb sein Schwimmen zwar als „ähnlich durchwachsen wie der Mühlenteich“, lieferte aber bei aller Selbstkritik dennoch eine respektable Schwimmzeit in einem seiner ersten Freiwassertriathlons.


Bei böigem Wind war vor allem auf der schnellen zweiten Hälfte der beiden Radrunden etwas Vorsicht geboten. Das Team konnte die Positionen im Feld weitgehend behaupten, vor allem Jens fuhr ein starkes Rennen. Beim zweiten Wechsel hatte Parker dann mit heftigen Wadenkrämpfen zu kämpfen, was ihn wertvolle Minuten kostete.

Auf der kurzweiligen Laufstrecke mit zwei Runden auf einem Wendepunktkurs hatte man das eigene Team und die Konkurrenz immer gut im Blick. Jorrit kam als erster Bargteheider auf Platz 26 ins Ziel, darauf folgten dicht beieinander Parker (40.) und Jens (42.). Tim komplettierte das Teamergebnis mit Platz 58. Insgesamt waren die Männer zufrieden mit ihren Einzelleistungen. Das Team konnte damit trotz einiger Widrigkeiten Platz 10 erreichen und sich zum Saisonstart sicher im Mittelfeld der Landesliga platzieren.


Für das Frauenteam des TSV Bargteheide gingen mit Elisa Schmalbach, Enna Lühmann, Stella Lucia Fernández und Elke Andersen gingen vier motivierte Athletinnen an den Start und stellten sich den anspruchsvollen Bedingungen auf der Sprintdistanz.

Bereits beim Schwimmen im Schenefelder Mühlenteich zeigte das Team eine starke Leistung. Enna und Elisa kamen als Neunte und Zehnte gemeinsam aus dem Wasser und verschafften sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das weitere Rennen.

Auf der Radstrecke machte den Athletinnen vor allem der kräftige Wind zu schaffen. Konzentration und ein gutes Gefühl für das Rad waren gefragt. Stella hatte zusätzlich mit technischen Problemen zu kämpfen, nachdem ihre Kette abgesprungen war und sie dadurch wertvolle Zeit verlor. Dennoch ließ sie sich davon nicht aus dem Konzept bringen und setzte ihr Rennen entschlossen fort.

Auf der abschließenden Laufstrecke wurde noch einmal alles aus den Beinen herausgeholt. Elisa zeigte einen starken Endspurt und kämpfte sich erschöpft auf Platz 12 ins Ziel. Enna musste sich zwar mit Seitenstechen auseinandersetzen, lief dennoch eine starke Zeit und sicherte sich, in ihren ersten Landesliga Rennen, mit Platz 22 ein hervorragendes Ergebnis. Stella und Elke bewiesen ebenfalls großen Kampfgeist und brachten ihren Wettkampf, trotz eines nicht ganz optimalen Tages, auf den Plätzen 30 und 33 erfolgreich zu Ende. In der Teamwertung bedeutete dies Platz 7 zum Auftakt der Landesligasaison.

Passend zu den Herausforderungen des Tages fasste Elisa das Rennen mit den Worten zusammen: „Ich habe den Triathlon nicht geschafft. Er hat mich geschafft.“ Trotz aller Schwierigkeiten überwog im Ziel die Freude, den Wettkampf erfolgreich beendet zu haben. Die Athletinnen sammelten wertvolle Erfahrungen auf einer anspruchsvollen Strecke und blicken motiviert auf die kommenden Rennen der Landesliga Schleswig-Holstein.



- Jorrit Ramminger und Elisa Schmalbach

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