Deutsche Meisterschaft der Triathlon-Jugend 2009 in Merzig

Mit einer eindrucksvollen Leistung setzte die schleswig-holsteinische Landesmeisterin der Jugend B, Stephanie Leiendecker aus Bargteheide (Jg.1994) ihrer diesjährigen Saison das I-Tüpfelchen auf. Im saarländischen Merzig mit ihren Vereinskameraden Lukas und Lena Schott sowie Trainer Josef Dankelmann bereits 2 Tage vor dem großen Ereignis angereist, konnte sie eine überzeugende Leistung abliefern und am Ende mit einem verdienten 6. Platz nach Hause fahren.


Dass eine Deutsche Meisterschaft in anderen Dimensionen aufgestellt ist als die Landeswettkämpfe musste sie allerdings in der Wechselzone feststellen, nachdem sie recht verheißungsvoll aus dem Wasser gekommen war. Die sogenannte 4. Disziplin – das Wechseln - blieb an diesem Tag ihre einzige Schwäche, brauchte sie doch einige Zeit, ihr Rad aus dem Meer der Fahrräder wiederzufinden.


Beim Radfahren sortierte sie sich zunächst, genau so wie Lena Schott, in der Verfolgergruppe ein. Das Glück war dann auf ihrer Seite, als sie einem Sturz mehrerer Athletinnen ausweichen konnte, während Lena sich erst mühsam aufrappeln musste und ihr Rennen schließlich auf Platz 39 beendete.

In ihrer starken Laufdisziplin konnte Stephanie hingegen noch einmal richtig selbstbewusst angreifen und am Ende mit einem Rückstand von 39 sec. auf die Siegerzeit den hervorragenden 6. Platz belegen.


Lukas Schott (Jugend A) konnte bei seinem Rennen in einem Starterfeld mit äußerst hohem Niveau und enormer Leistungsdichte nach starker Schwimm- und Radleistung sowie einer weiter verbesserten Laufform mit Platz 41 einen guten Mittelfeldplatz belegen.


So war Trainer Josef Dankelmann am Ende des Tages mit der Leistung seiner Schützlinge auch hoch zufrieden.


Nachdem sich dann die Anspannung der drei Bargteheider Vereinskollegen gelöst hatte, blickten sie gespannt auf das Rennen der weiblichen Junioren. Hier ging ihre ehemalige Vereinskameradin Rabea Ludwig an den Start, die nunmehr seit fast einem Jahr das Sportinternat Potsdam besucht und verletzungsbedingt auf eine Zeit mit Höhen und Tiefen zurückblickt. Nachdem sie als Zweite aus dem Wasser kam und auch beim Radfahren ganz vorn dabei war, musste sie schließlich doch feststellen, dass der Trainingsrückstand beim Laufen noch zu groß war, um eine Treppchenplatzierung zu erreichen. Der sechste Platz war daher für sie auch realistisch und lässt sie optimistisch in die Zukunft blicken.


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