Zu Gast beim Zeitfahren in Itzehoe

Aktualisiert: Juni 30

Nach acht virtuellen Radrennen in Folge, war die Vorfreude groß endlich mal wieder unter Wettkampfbedingungen ordentlich Watt auf die Straße zu bringen. Bei bestem Wetter und unter Einhaltung von Abstandsregelungen führte der SC Itzehoe den 1. Steffen Horstmann Cup, ein Einzelzeitfahren mit 12,5, 25 oder 37,5km, in der Nähe von Itzehoe durch.

Der Einladung von Organisator André Beltz sind neben über 40 ItzehoerInnen auch Leonie Wilke, die seit diesem Jahr Gaststarterin im Bargteheider Bundesligateam ist, Bettina Lange, Stina Mick und Lena Schott gefolgt. Alle vier entschieden sich für die 25km-Strecke, typisch für den Norden mit lediglich 21 Höhenmetern. Die AthletInnen verteilten sich auf zwei Zeitslots, um größere Ansammlungen zu vermeiden und mehr Flexibilität zu bieten. Wir waren beim ersten Slot um 10 Uhr mit dabei.

André hatte bereits eine Startreihenfolge festgelegt und verkündete diese am Treffpunkt. Aufgrund unserer Startzeiten war noch genug Zeit sich eine ganze 12,5km Runde einzufahren. Das war perfekt, denn keine von uns vier Mädels kannte abgesehen von dem GPS-File die Route. So konnten wir alle ein Gefühl dafür bekommen, wie die Kurven gefahren werden können und wie der Wind auf der Strecke steht. Nach dem Einfahren ging es dann auch direkt los. Mit jeweils einer Minute Abstand wurde gestartet. Wie wir auch schon beim Einfahren gemerkt hatten, ging es los mit Gegenwind. „Zum Glück“ aber nur auf dem ersten Drittel der Runde, danach konnte man schön ohne, beziehungsweise mit Rückenwind ballern. Auf der unbefahrenen Straße mit größtenteils gutem Fahrbahnbelag konnte man fast alle Kurven sehr gut einsehen und diese dadurch auch ohne großen Geschwindigkeitsverlust fahren. Lediglich an zwei Stellen gab es Fahrbahnunebenheiten, bei denen man etwas aufpassen musste. Leonie (40:03min) und Betti (40:04min) fuhren unabhängig voneinander fast die gleiche sehr gute Zeit. Lena folgte mit 41:52min und Stina brauchte für die 25km 43:10min. Alle waren mit ihren Ergebnissen zufrieden und vor allem Lena, Stina und Leonie waren sich, nachdem sie in den vergangenen Wochen bis zu 8x bei der ZwiftTriSeries virtuell auf der Rolle ihre Rennen gefahren sind, einig, dass sie den Wind um die Nase und die Straße unter dem Rad, den Ventilatoren und heimischen „Pain Caves“ vorziehen. Vielleicht wird es in dieser besonderen Saison ja noch weitere Event-Prämieren geben, wir sind gespannt. Bei einer zweiten Auflage vom gelungenen Steffen Horstmann Cup sind wir gerne wieder als Gäste dabei. - Lena Schott

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